Ruth Maria Kubitschek

Kuenstlerportrait: 

Kuenstlerbiografie: 

Ruth Maria Kubitschek wurde am 2. August 1931 in Komotau (Tschechoslowakei) geboren. Ende des 2. Weltkriegs floh sie mit ihrer Familie aus der böhmischen Heimat nach Köthen. In Halle (Saale) und Weimar studierte sie Schauspielerei. In Halle gab sie ihr Debüt in Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti. Neben zahlreichen Theaterrollen spielte sie auch in DEFA-Filmproduktionen. 1959 blieb sie nach einem Theaterengagement in Westdeutschland, wo sie zunächst ebenfalls eine Vielzahl von Theaterauftritten absolvierte. Durch das Fernsehen erlangte sie eine breite Popularität, erstmals 1966 im Francis-Durbridge-Krimi Melissa. Neben Ralf Wolter spielte sie in der 13-teiligen Fernsehserie Ein Fall für Titus Bunge eine Hauptrolle. Weitere bekannte Fernsehrollen in Monaco Franze – Der ewige Stenz (1983 mit Helmut Fischer), Kir Royal (1986 mit Franz Xaver Kroetz) – beide von Helmut Dietl inszeniert – sowie Das Erbe der Guldenburgs (1986–1989) und Elvis und der Kommissar: Tot auf der Warteliste (2007). Ruth Maria Kubitschek befasst sich privat intensiv mit Spiritualität und Meditation und schrieb mehrere Bücher zu diesen Themen.
 

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